Grandparents & Grandsons: Die Poetik einer generationsübergreifenden Lernerfahrung
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Dieser Artikel präsentiert die Ergebnisse eines im Rahmen des e-Learning-Programms der Europäischen Kommission finanzierten Grandparents & Grandsons-Projekts und die daraus abgeleiteten Empfehlungen.
Das Projekt beschäftigte sich mit generationsübergreifendem Lernen und der Frage, wie man zum Austausch von Ansätzen zwischen älteren und jüngeren Studenten beitragen und so Bedürfnisse beider Gruppen befriedigen kann. Durch die Einbindung von Berufsschülern und Gymnasien in der Rolle freiwilliger Digital Facilitators (digitale Vermittler) bemüht sich das Projekt darum, den Senioren Kenntnisse im Bereich Internet-Browsing und E-Mail-Nutzung zu vermitteln und sie auf diese Weise in ihrer Rolle als aktive Netzbürger zu fördern.
Lerner im Alter über 55 Jahren müssen sich heute in einem komplett veränderten Panorama zurechtfinden, in denen die meisten ihrer geistigen Bezüge mehr oder weniger umfangreiche Veränderungen erfahren haben oder überhaupt nicht mehr vorhanden sind. Gleichzeitig finden junge Generationen eine unbeständige Gesellschaft vor, in der es sehr schwierig zu sein scheint, ein Zugehörigkeitsgefühl zu einem bestimmten Kontext zu entwickeln, was sich direkt auf das historische Gedächtnis und die Identitätsbildung auswirkt.
Der Artikel präsentiert eine Reihe von Reflexionen über die vorläufigen Ergebnisse des Projekts und stellt seinen Beitrag zur Verbesserung des generationsübergreifenden Lernprozesses, vor allem in Hinblick auf politische Dimension, Rollen und Methodik, heraus. Schließlich umfasst der Artikel einige auf den vorläufigen Ergebnissen des Projekts beruhende Empfehlungen, die nicht nur auf die Verbesserung des Lernprozesses ausgerichtet sind, sondern auch – und vor allem – dem Anliegen entsprechen, einen generationsübergreifenden Lernmodell-Transfer zu fördern.
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