Förderung der Lernmobilität zukünftiger Arbeitnehmer: Versuche mit virtuellen Praktika im Rahmen von Vereinbarungen zwischen Universität und Staat
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Virtuelle Praktika sind Lernarrangements, die neue Möglichkeiten zum Erwerb (arbeitsplatzgestützter) professioneller Kenntnisse eröffnen. Virtuelle Praktika sind in vielerlei Hinsicht vorteilhaft: Sie verbessern die Ausbildungsmöglichkeiten, ermöglichen den Zugang zu ungeahnten und nie in Erwägung gezogenen Berufen, erlauben die Integration Benachteiligter und erleichtern die Vorbereitung auf Anwesenheits- und gemischte Praktika.
Dieser Beitrag berichtet über länderübergreifende Versuche mit dem technologiegestütztem Fernzugriff auf den Arbeitplatz als Beitrag zum arbeitsplatzgestützten Lernen und zur beruflichen Mobilität von Studenten. Die zentrale Frage lautet: Wie müssen virtuelle Praktika ausgelegt sein, damit sie zur Entwicklung professioneller Kompetenzen beitragen?
Der Artikel befasst sich zunächst mit dem Beitrag traditioneller und dann mit den Stärken und Schwächen virtueller Praktika. Dann werden reale Pilotprojekte mit virtuellen (arbeitsplatzgestützten) Arrangements diskutiert. Während normale Universitäten im Rahmen des selbstorganisierten Lernens in ordentlichen Kursen und Lehrplänen auf dem Campus mit virtuellen Praktika experimentieren, geschieht dies in offenen Universitäten im Rahmen des sozial-kollaborativen und vernetzten Lernens in Kursen und Lehrplänen außerhalb des Campus. Anschließend werden die Ergebnisse der verschiedenen Arrangements, ihre Vor- und Nachteile, beschrieben. Die aus der Studie gezogenen Schlussfolgerungen beziehen sich auf die Entwicklung professioneller Kompetenzen durch die Studierenden, auf die angewandte Didaktik und die eingesetzten Technologien.
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