Am Anfang dieser theoretischen Annäherung steht die Definition des frühen Erwachsenenalters als eine in groben Zügen zwischen der Jugend und dem Erwachsensein angesiedelte Zeit, in der das Individuum mit zahlreichen verschiedenen Arten von Übergängen konfrontiert wird. Wesentliche Aspekte einer solchen Übergangsperiode sind das Netzwerk persönlicher Beziehungen und vor allem das aus schwachen Netzwerken bestehende Brücken bildende Sozialkapital. Debattiert werden auch Forschungsarbeiten über die Nutzung von Webtechnologien im frühen Erwachsenenalter, da die Ergebnisse die Bedeutung dieser Tools für die Erhaltung und Stärkung Brücken bildenden Sozialkapitals aufzeigen. Die Schlüsse, die diese theoretische Annäherung zulässt, betonen die Relevanz der Web 2.0-Artefakte, und vor allem der SNS, im Zusammenhang mit der Förderung und Unterstützung junger Erwachsener bei:
Diese Schlüsse führen auch zu einer neuen Auffassung von e-Learning-Strategien, die zum Beispiel im universitären Kontext angewendet werden und bisher durch eine starke Inanspruchnahme von Web 1.0-Artefakten gekennzeichnet waren, bei denen den Studierenden nur eine passive Rolle zukommt. Wir sind der Meinung, dass flexibleren e-Learning-Systemen, wie SNS, mehr Bedeutung beigemessen werden sollte, da sie den Informations- und Wissensbedürfnissen der heutigen jungen Erwachsenen eher gerecht werden.
